Mehr als 170 Tierarten sollen in GTA 6 vorkommen. Diese Zahl nennt Game Informer am 29. September nach einem Entwicklergespräch. Die Tiere verteilen sich auf Land, Luft und Meer. Gemeint ist damit die Vielfalt der Arten, nicht die Zahl gleichzeitig sichtbarer Tiere oder eine garantierte Anzahl von Funden an einem bestimmten Ort.[1]
Heimische Tiere und invasive Arten
Zu den genannten Beispielen gehören Alligatoren, Flamingos, Pelikane und Seekühe. Game Informer unterscheidet zudem heimische Tiere von invasiven Arten, darunter grüne Leguane und Rhesusaffen. Invasiv bezeichnet hier Arten, die sich außerhalb ihres ursprünglichen Lebensraums ausbreiten. Die Einordnung erklärt einen Teil des regionalen Bildes von Leonida; sie ist noch keine Aussage darüber, wie sich jedes Tier im Spiel verhält.[1]
Was sich bei Fell, Federn und Oberflächen ändert
Neue Haar-, Fell- und Federsysteme sollen die Tierdarstellung erweitern. Der Bericht nennt außerdem schillernde Oberflächen, Eigenleuchten und Lichtdurchlässigkeit. Solche Eigenschaften betreffen das Aussehen der Tiere und die Wirkung von Licht auf ihren Körpern. Daraus folgen nicht automatisch neue Jagdregeln oder bestimmte Beutegegenstände. Die grafischen Angaben stehen deshalb getrennt von Aussagen über spielerische Interaktionen.[1]
Offizielle Bilder liefern regionale Beispiele
Rockstars Bilder von Mount Kalaga zeigen bereits Pumas und Hirsche an einem Bach. Die Region ist ein eigener Schauplatz innerhalb von Leonida, nicht ein einzelner Tierfundpunkt. Das Motiv hilft, die neue Meldung einzuordnen, liefert aber keine getestete Suchroute. Für zuverlässige Fundanleitungen wären genaue Orte und reproduzierbare Begegnungen nötig; diese gehen aus den hier genannten Bildern nicht hervor.[2]
Vögel, Landsäugetiere und weitere genannte Arten
Die begleitenden Preview-Berichte nennen rund 60 Vogelarten und mehr als 30 Landsäugetiere. Die Formulierungen unterscheiden sich leicht: GameStar rundet, während TechRadar von mehr als 60 Vogelarten schreibt. Diese Gruppen sind Teil der Gesamtzahl von mehr als 170, keine zusätzlichen 90 Arten. GameStar nennt außerdem Gürteltiere. Deren genaue Art und Fundregion bleiben offen; der neue Datenbankeintrag enthält deshalb keinen vermeintlich bestätigten Standort.[3]
Nasses Fell und unterschiedliche Bewegungen
GameStar und Rockstar Mag ergänzen die technische Beschreibung um nasse oder verschmutzte Tieroberflächen und verklumptes Fell. TechRadar berichtet außerdem über recherchierte Bewegungen und Animationen für unterschiedliche Arten. Das erklärt genauer, wie Tiere aussehen und sich bewegen sollen. Welche Tiere einander jagen oder wie ihr Verhalten auf Dauer funktioniert, lässt sich daraus noch nicht sagen. Die Artikel greifen auf dieselbe Game-Informer-Berichterstattung zurück und sind keine voneinander unabhängigen Gameplay-Tests.[3]
